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Rettungsdienstfortbildung am 3.5.2017 - alles hat gepasst! - 12.05.2017

Die neuesten Daten zur Herzinfarktversorgung in den Kliniken Maria Hilf im Rahmen des nationalen FITT-STEMI- Registers hatte Dr. Dierk Rulands, Oberarzt der Klinik für Kardiologie am Maria Hilf, vorbereitet: beeindruckende Zahlen, die eine Verbesserung sowohl im Rettungsdienst als auch in den Kliniken Maria Hilf im Vergleich zu den Vorjahren dokumentierten. So ist beispielsweise die sogenannte Hilfsfrist, d.h. die Zeit, die vom Notruf bis zum Eintreffen des Rettungswagens vergeht, in Mönchengladbach mit durchschnittlich 6 Minuten absolute Spitze in Deutschland!

Dr. Marc Deussen, Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes der Feuerwehr Mönchengladbach, präsentierte ebenfalls sehr positiv anmutende Daten aus dem Deutschen Reanimatinsregister. In dieser absoluten Grenzsituation für alle Beteiligten arbeitet der Rettungsdienst in Mönchengladbach ausgezeichnet.

Aber auch Verbesserungspotenzial wurde im Rettungsienst und in der Klinik gesehen. Mit dem guten Vorsatz, dieses Potenzial auszuschöpfen und die Zusammenarbeit damit im Sinne der Patienten weiter zu verbessern, gehen wir die kommenden Aufgaben gemeinsam an.

Weitere Höhepunkte des Abend waren die Live-Übertragungen aus dem Herzkatheterlabor. Zwei Herzkatheteruntersuchungen wurden in den Vortragsraum übertragen.



Dr. Rulands versorgte 2 Patienten routiniert mit Stents wie es auch bei einem akuten Myokardinfarkt erfolgt. Dem Auditorium wurde auf diesem Weg gezeigt, wie Patienten in den Kliniken Maria Hilf behandelt werden, die durch den Rettungsdienst mit der Diagnose "akuter Herzinfarkt" eingeliefert werden.
Reicht der Herzkatheter alleine nicht aus, dann steht die Intensivmedizin in den Kliniken Maria Hilf mit neuesten Technologien bereit. "Seit einigen Jahren besteht hier die Möglichkeit, die Herz- und Lungen-Funktion komplett durch eine sog. ECMO (Herz-Lungen-Maschine) zu ersetzen bis sich die eigenen Organfunktionen erholt haben", so Dr. Hendrik Haake, Oberarzt der Intensivstation. In beeindruckenden Bildern zeigte er den Anwesenden den Einbau einer solchen ECMO auf der Intensivstation unter laufenden Wiederbelebungsmaßnahmen.

Abgerundet wurde die Vortragsreihe durch PD Dr. med. Benno Hartung, Facharzt für Rechtsmedizin an der Universität Düsseldorf, und Mario Eckartz vom Kriminalkommissariat 11 aus Mönchengladbach mit interessanten Aspekten zur Todesfeststellung und Leichenschau.

Die persönliche Kommunikation wurde beim anschließenden Spargelessen bis weit nach offiziellem Ende der Veranstaltung gepflegt.



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